B u n a q u e 11 e. wänden gebildete Halle, eine mit Stalaktiten reich geschmückte Grotte, aus der in mächtiger Breite die Buna entströmt, ein Schlundfluss, dessen Ursprung man im Gackopolje vermuthet. Es wird erzählt, dass eines Tages ein Schäfer seinen Stock in die Zalomska Rjeka warf und sein Vater, ein Müller in Blagaj, diesen in der Buna fand. Vater und Sohn trachteten nun, diese Entdeckung auszubeuten. Der Schafhirt schlachtete jeden Tag ein Schaf, warf es in die Zalomska, und sein Vater fischte es in der Buna heraus. Dem Aga, dem die Heerde gehörte, fiel es auf, dass diese immer geringer wurde; der Hirt schob aber die Schuld auf die Wölfe, die in der Gegend in grösser Anzahl hausen sollten. Endlich schöpfte der Aga Verdacht, er liess den Hirten überwachen, und eines Tages überraschte man ihn, als er seine Beute in den Fluss warf. Den nächsten Tag fischte der Müller anstatt des Schafes den enthaupteten — 319 —