DAS SEREZANER KORPS Albert Jelacic von Buzirn - Hauptmann der Serezaner Dieses Korps wurde in der Militärgrenze a. 1835 als Fuß- und Reitermannschaft kreiert. Es hat demnach mit den, vom Freih. v. Trenck während des 30 jährigen Krieges auf seinen Besitzungen in Zivilslavonien, Mitte des XVIII. Jahrhunderts, zusammengescharten Freikorps, nichts gemein. In der Historie werden diese Söldner »Panduren« genannt. Die Benennung Pandur ist von den livrierten, leibeigenen Dienern der slavonischen Gutsbesitzer herzuleiten, die wegen der herrschenden Räubergefahr stets bewaffnet gehalten werden mußten. Das Serezaner Korps kann als eine Reminiszenz der franz. Okkupation angesehen werden; die Benennung kann von »Sergeant« abgeleitet werden. Dieses Korps bestand aus je 200 Mann für jedes Grenzregiment geführt von zwei Oberbasen oder Harambasen, im Range von Feldwebeln; vier Vizebasen als Korporäle und 12 Kobasen als Gefreite. 191