Y'eglia, Cherso, Lussin, Arbe, l’ago liegen tief unten zu unseren Füßen, während zahllose kleinere Eilande im Meere in der Ferne verdämmern. Wie kleine Wasserspinnen bewegen sich —■ zumeist dichte schwarze Streifen hinter sich zurücklassend — dort unten zahlreiche Dampfer, welche den Verkehr zwischen Fiume und den Inseln vermitteln, und westwärts erstreckt sich die weite Meeresfläche gegen Italien hinüber, scheinbar ohne eine jede andere Begrenzung, als den fernen Horizont. — In weiten, guten Serpentinen wendet sich nun die Straße seewärts, eine Zeitlang hindurch genießen wir rechter oder linker Hand die herrliche Fernsicht, dann schwenkt der Wagen in eine öde Karstschlucht ein, die wir erst dann verlassen, wenn bereits die ersten Häuser von Z e n g g, von Pfirsich-, Feigen- und Olivengärten umgeben, erkennbar sind. Zengg selbst bietet nicht viel des Beachtenswerten. Obwohl Bischofsitz, ist wenig Interessantes dort zu holen. Der besuchenswerteste Punkt ist der auf einer Anhöhe gelegene Stadtpark mit herrlicher Aussicht gegen die Insel Veglia sowie die Scogl i e P e r v i c c h i o im Westen und das fern im Süden, soweit das Auge reicht, sich erstreckende V e 1 e b i t-Gebirge. — Aus dem Mühlendistrikte in Sluni. - 49 - 4