Einleitung. 17 namentlich die Noten der Ionischen Bank, dann auch die der jNationalbank von Athen im Umlauf. Sie haben Zwangskura. Paß. Eines solchen bedarf es in Dalmatien nicht, wohl aber iin Albanien und auf Korfu. Einer Vorstellung bei den Konsuln [geht in der Regel die Übersendung des Passes und einer Visit-Ikarte voraus. Eisenbahnen. Die älteste Bahn des Landes ist jene, welche Iden Hafen Spalato einerseits mit Sebenico, anderseits mit Kn in [verbindet. Von Knin soll die Linie ihre Fortsetzung über Ottocac pn die Bahn Fiume—Agram einerseits und von Knin über Ostro-wica und Bihac an die bosnische Bahn bei Novi Anschluß fin-Een. Seit 1901 sind folgende neue Linien im Betrieb: Gravosa 3(Ragusa)—Uskoplje-—Hum — Gdbela (in der Hercegovina), 3|07 Km.; Hum — Trebinje, 17 Km.; Uskoplje —Castelnuovo— Welenilca, 78 Km. Fuhrwerk. Dasselbe spielt in Dalmatien eine nur untergeordnete Rolle. In den größeren Küstenstädten findet man Lohn-luhrwerke mit festgesetztem Fahrtarif, doch werden dieselben pelten zu weiteren Fahrten verwendet. Viele Touren auf Nebenwegen lassen sich nur zu Pferde durchführen, vollends in Albanien. Dagegen kann die Insel Korfu, dank ihres noch aus der [Zeit der englischen Verwaltung herrührenden Straßennetzes, nach ¡¡allen Richtungen per Achse durchzogen werden. Die größeren, ¡dalmatinischen Inseln sind nur zu durchreiten; früher pflegte-ijman die Strecke Cattaro—Cetinje zu Pferde zurückzulegen, jetzt [besteht eine gute Fahrstraße. Der Fahrtarif der städtischen Lohnfuhrwerke ist mäßig. Fußwanderungen. In Dalmatien ist der Reisende mehr als irgend sonstwo gezwungen, Fußtouren auszuführen. Im Bereiche der Bocche sind — die Kanalfahrten abgerechnet — auf vielen Strecken nur solche möglich. Spaziergänge in der Umgebung von JSebemco, Spalato, Ragusa und Cattaro bieten übrigens mannig-ifache Anregung und sind den Ritten vorzuziehen. Es ist demnach «geboten, für eine Reise durch Dalmatien, die nicht bloß auf di& IKüstenfahrt beschränkt bleiben soll, sich mit gutem Schuhwerk Izu versehen. Bootfahrten. Dieselben sind in den Küstenstädten, wie es Jin der Natur der Sache liegt, die gebräuchlichsten. Außer den ■gewöhnlichen Mietbarken wird der Reisende, welcher die kleineren ¡Inseln besuchen will, Fischerboote benützen müssen. Die Leute [sind mit verhältnismäßig geringer Entlohnung zufrieden. Wer (übrigens nicht ganz seetüchtig ist, vermeide solche Ausflüge, wenn ; die See nicht vollkommen glatt ist. Die Fischer pflegen eine See i »ruhig« zu nennen, die dem Festländer als »sehr bewegt« dünkt, und die Unvertrautheit mit dem Elemente erzeugt Ängstlichkeit Führer dureh Dalmatien. fi. An fl. «